Das erste Bett - Tipps und Informationen
Ein Neugeborenes schläft zwischen 16 und 20 Stunden am Tag. Deswegen ist ein gemütliches Bett ein Muss. Ob Stubenwagen, Beistellbetten oder das erste eigene, optimalerweise mitwachsende Kinderbett, die Auswahlmöglichkeiten in diesem Segment sind sowohl von der Funktionalität als auch der Optik sehr vielfältig. Aber auch bei der Wahl der ersten Matratze sollten Sie nichts dem Zufall überlassen. Wir geben Ihnen hier ein paar Tipps, worauf Sie bei der Auswahl der geeigneten Matratze für Ihren kleinen Schatz achten sollten.
Stubenwagen und - betten
Ähnlich wie Wiegen sind auch Stubenwagen und Stubenbetten kleine und gemütliche Schlafplätze. Der Vorteil der Bettchen mit Rollen: Ihr Baby kann problemlos mitkommen, wenn Sie z.B von der Küche ins Wohnzimmer umziehen. Das mögen kleine Menschen, sie können besser schlafen, wenn sie ein vertrauter Geräuschpegel umgibt und Sie haben Ihren Liebling immer im Blick.
Sie sollten beachten, das Babys auch aus dem Stubenwagen oder -bett schnell herauswachsen. Spätestens, wenn Ihr Baby anfängt, sich hochzuziehen, muss es raus. Sonst droht Absturzgefahr.
Das Beistellbett - Ihrem Liebling ganz nah
Viele Eltern schlafen ruhiger und fühlen sich sicherer, wenn sie ihr Baby in ihrer Nähe wissen. Wenn Sie nachts besorgt sind, ob mit Ihrem Säugling alles stimmt, müssen Sie nicht extra aufstehen und in ein anderes Zimmer laufen, um nach dem Rechten zu sehen. Steht das Babybettchen nah am Elternbett, so können Sie Ihr Kind schnell beruhigen und trösten, füttern oder stillen.
Das Baby- und Kleinkindbett
Es gibt bereits viele modulare Babybetten, die sich im Handumdrehen in ein Kinderbett umbauen lassen. Eltern, die ihr Kind von Anfang an im Kinderbett schlafen lassen, haben somit die Zukunft im Blick. Denn bis zum vierten Lebensjahr etwa können Kinder in ihrem Gitterbettchen schlafen. Weil das Kinderbett also eine ganze Weile in Betrieb ist, sollte es somit robust sein.
Sie sollten darauf achten, dass der Lattenrost verstellbar ist. So müssen Sie sich anfangs nicht so tief bücken. Später wird die Matratze dann abgesenkt, damit Ihr Kleinkind beim Klettern nicht rausfallen kann. Wenn sich einzelne Gitterstäbe rausnehmen lassen, können größere Kinder das Bett auch ohne Hilfe verlassen. Wichtig: Die Gitterstäbe müssen senkrecht stehen und einen Abstand zwischen 4,5 und 7,5 Zentimeter haben, damit keine Finger eingeklemmt werden.
Eine Matratze - eine Investition wert
Es ist eine kluge Entscheidung, in die Sicherheit, Belüftung und Ergonomie Ihres Kindes zu investieren, während es schläft. Außerdem hält die Matratze eines Kindes länger, wenn man bedenkt, dass Ihr Baby mehr als doppelt so viel Schlaf braucht als ein Erwachsener. Damit können Sie rechnen, bis Ihr Kind ein Körpergewicht von 13 kg hat oder etwa zwei Jahre alt ist. Genau das gleiche Gewicht hat ein Baby, wenn sein Bett in ein Kleinkindbett umgebaut werden muss.
Es gibt zahlreiche Matratzenqualitäten auf dem Markt, jede mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen. Im Folgenden führen wir die allgemeinen Eigenschaften auf, auf die Sie beim Kauf einer Baby- und Kindermatratze achten sollten. Die wichtigsten Kriterien für eine Matratze sind Unterstützung, Sicherheit und Belüftung.
Unterstützung
Sie steht im Zusammenhang mit der Festigkeit der Matratze. Für den dauerhaften Gebrauch muss die Matratze ausreichend fest sein. Es dürfen sich keine Gruben oder Ausbuchtungen darin befinden. Die Matratze muss belastbar sein und ausreichend Halt bieten. Ihr Kind sollte nicht in einem Loch liegen. Die Richtlinie besagt, dass ein Baby nicht tiefer als 3 cm in der Matratze liegen sollte. Sie können seine Festigkeit im Geschäft testen, indem Sie ihn mit der flachen Hand drücken, um den Druck des Kopfes Ihres Babys zu simulieren. Die Matratze sollte bei leichtem Druck mit der flachen Hand nicht mehr als 1 bis 2 cm absinken.
Stützzonen in der Matratze eines Kindes kommen nicht in Frage, da ein Kind noch nicht voll ausgewachsen ist, d.h. es wird nicht richtig in den Zonen liegen können. Erst wenn Ihr Kind etwa 12 Jahre alt ist, kann es die Zonen in der Matratze gut nutzen.
Sicherheit
Eine Matratze sowohl für ein Bett als auch für ein Kinderbett sollte perfekt passen. Zwischen der Matratze und der Bettkante sollten nicht mehr als 3 cm Abstand sein. Dadurch wird verhindert, dass der Arm oder das Bein Ihres Babys zwischen der Matratze und der Bettkante eingeklemmt wird. Auch die Dicke der Matratze spielt eine Rolle. Eine dünne Matratze lässt sich leicht verformen, umdrehen oder verschieben und kann Ihr Kind kneifen. Lassen Sie die Matratze nicht zu hoch werden. Der Abstand zwischen der Oberkante der Matratze und der Oberkante des Bettes sollte in der höchsten Position mindestens 20 cm und in der niedrigsten Position des Bettkastens mindestens 50 cm betragen.
Belüftung
Dafür ist in erster Linie der Bezug der Matratze verantwortlich.
Kleine Unfälle lassen sich beim Erwachsenwerden von Kindern nicht vermeiden. Eine undichte Windel oder Milch, die aufgestoßen wird, das gehört alles dazu. Hinzu kommt, dass Kinder nachts stark schwitzen und die Wärmekontrolle eines Babys noch nicht voll entwickelt ist. Deshalb ist es sehr praktisch, wenn man den Bezug einer Kindermatratze waschen kann. Diese Feuchtigkeit muss gut verdunsten können, sonst bilden sich schnell Bakterien und Schimmel. Viele Anbieter behandeln die Matratzen auch gegen Hausstaubmilben, Bakterien und Pilzen. Nützlich ist ein abnehmbarer und bei 60°C waschbarer Bezug, der Hausstaubmilben und alle Arten von Bakterien bekämpft und die Matratze sauber und antibakteriell hält. Ein Bezug mit einer Wabenstruktur aus stabilem, elastischem Material, in der die Luft zirkulieren kann, ist für die Belüftung optimal.
